…entscheiden Sie mit Ihrer Wahl über die Weichenstellung bei Baumschutzsatzung, Stadtentwicklung und Parkkonzeption.

Die Entscheidung liegt in Ihren Händen. Gehen Sie wählen. Nehmen Sie Ihre Nachbarn, Freunde und Jugendliche über 16 Jahren mit und überzeugen Sie sie, dass nicht „die da oben“, sondern jeder Einzelne ein Teil von Jülich ist.

Ob die geliebte Allee auf dem Rurdamm zu erhalten ist, wissen wir noch nicht. Sicher ist aber, dass Jülich künftig ohne Baumschutzsatzung weniger eine „Stadt im Grünen“ sein wird. Unsere Nachbarstadt Düren hat es vorgemacht und 2014 eine neue Baumschutzsatzung verabschiedet. Die Ratsentscheidung von 2005, die Satzung zum Schutz der Bäume ersatzlos zu streichen, muss zurückgenommen werden. Aufklärung ist außerdem notwendig, ob und wo der Verpflichtung der Ausgleichsflächen bei Baumfällungen nachgekommen worden ist.

In der Tageszeitung vom 4. Juli ist aktuell zu lesen, dass der Brückenkopf-Park Jülich ein „leichtes Minus“ bei den Zuschauerzahlen verzeichnet. Mit dem 12-monatigen Betrieb des Parks durch das neue JuFa-Gästehaus mit seinem Energie-Erlebnis-Pavillon war ein Besucher-Zuwachs in Aussicht gestellt worden. Diese offenbare „Win-Win“-Situation sollte  die stetig sinkenden Zuschüsse der Stadt Jülich an seine 100prozentige Tochtergesellschaft entgegenwirken. Klar ist aber spätestens nach der jüngsten Minus-Meldung:  Marketing und Veranstaltungsplanung müssen im Jahr 16 nach der LaGa endlich professionell aufgestellt und unterstützt werden, mit dem Ziel: Vom Millionengrab zur erfolgreichen Kult(ur)stätte.

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