…in und mit der Verwaltung. Das steht an erster Stelle für Dienstleistung und Bürgernähe in Jülich.

Eine Stadt ist wie jeder „Körper“ ein komplexes Gebilde, das am besten funktioniert, wenn es allen Teilen gut geht. Derzeit geht es bekanntermaßen dem – sagen wir einmal – „Rumpf“ der Stadt Jülich nicht gut: der Verwaltung. Der hohe Krankenstand der Mitarbeiter ist beunruhigend. Die Menschen, die hier im Dienst der weiteren „Glieder“ stehen, nämlich der Allgemeinheit, sind überlastet und leiden unter der schlechten Stimmung im Rathaus, im Innern der Verwaltung. Das hat Auswirkungen. Die Jülicher haben keine gute Meinung von ihrer Verwaltung, empfinden sie nicht einmal als Teil des Ganzen. Umgekehrt leidet der Service. Die Verwaltung als Dienstleister für Jülicher, wie ich sie verstehe, krankt. Amputation ist da wenig hilfreich, oder im Klartext gesprochen: Es ist unsinnig, Personal weiter zu kürzen.

Hier im Schulterschluss mit dem Personal wieder für eine Leistungsfähigkeit und einen Leistungswillen in der Verwaltung zu sorgen, dafür trete ich an.

Sie fordere ich dazu auf, bei Wünschen, Klagen und Verbesserungsvorstellungen auf mich zuzukommen. Bürgerbeteiligung ist mehr, als Aufgaben an ein Gremium zu delegieren, und auch mehr, als ein Kreuz auf einem Multiple-Choice-Abstimmungszettel zu hinterlassen.

Ich werde Ihnen zuhören. Ich verspreche Ihnen aber auch, dass ich mit Ihnen ehrlich die Vor- und Nachteile abwägen und Sie auf Folgen hinweisen werde. Meine Überzeugung ist: Sie als Bürger müssen Entscheidungen nachvollziehen und verstehen können.

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