AF_Foto_grMein Name ist Axel Fuchs. Ich wurde am 18.10.1967 in Jülich im Sternzeichen der Waage geboren.

Mein leider viel zu früh verstorbener Vater war Finanzbeamter, und meine liebe Mutter ist Rentnerin und war viele Jahre Verkäuferin im Modehaus Wehmeyer (heute: Adler) auf der Kölnstraße.

Die ersten Jahre meiner Kindheit wohnte ich auf der Düsseldorfer Straße über dem damaligen Wollgeschäft Teller. Mein Bruder und ich teilten uns das Kinderzimmer, so dass meine Freizeitgestaltung bei halbwegs erträglichem Wetter auf dem Schlossplatz stattfand und zwar mit Fußball – jawohl, damals in den 70ern wurde dort noch reichlich Fußball gespielt.

Später sind wir in das Haus meines verstorbenen Großvaters Hans Fuchs im Nordviertel gezogen, der Lehrer in Merzenhausen war. Mit 10 Jahren bin ich dann mit meiner Straßenfußballerausbildung in den SC Jülich 1910 eingetreten, und es hat in den folgenden Jahren zu diversen Kreismeisterschaften gereicht. Heute bin ich Beiratsmitglied bei den „Zehnern“ und gucke meinem Sohn bei seinen Fußballspielen zu.

AF_FLL_02Parallel zum Fußball entdeckte ich im Alter von 13 Jahren meine Liebe zur Musik, aber zum Erstaunen meiner Eltern bevorzugte ich nicht den sogenannten Mainstream, sondern New Wave und Ska hatten es mir angetan. Die damalige Szene traf sich auf den Rasenflächen des Schlossplatzes, bei Regen übrigens auf dem Musikpavillon.

Mit 16 Jahren begann für mich eine bis heute andauernde Zeit als Musiker. Ich wurde Sänger einer der bekanntesten und ersten Ska-Bands Deutschlands, The Blue Beat. Mit Blue Beat waren wir über viele Jahre in Deutschland und Europa unterwegs und haben die Jülicher Farben erfolgreich vertreten.

AF_FLL_06Aber nicht nur der Fußball und die Musik bestimmten mein Leben. 1986 kam der Karneval. Ich gründete mit ein paar Freunden unseres Jugendclubs Café Cholera die CCKG Café Cholera Karnevalsgesellschaft. Offen gesagt bin ich sehr stolz auf das, was wir hier für Jülich geschaffen haben. Seit vielen Jahren pilgern jung und alt, Leute im Alter von 16 bis 76 Jahren zu unseren Veranstaltungen. Wir sind gern gesehene Gäste bei anderen Vereinen, und unser Erfolg wird ohne Häme oder Neid anerkannt. Auch bin ich Vizepräsident der KG Ulk Jülich 1902, Jülich ältester Karnevalsgesellschaft. Zehn Jahre war ich „Der Mann vom Ministerium“ in der Bütt und habe, manchmal auch zum Leidwesen des ein oder anderen Politikers, Lokalpolitik aus dem Blickwinkel des Narren betrachtet.

Mein beruflicher Werdegang ist eng mit einem der Lieblingsthemen der Deutschen verbunden – Steuern. Meine Laufbahn begann im Jahre 1988 mit der Ausbildung zum Steuerfachgehilfen bei einem Wirtschaftsprüfer in Düren. Nach erfolgreicher Prüfung bin ich in die Finanzverwaltung gewechselt und habe mich für die Laufbahn des mittleren Dienstes beim Finanzamt Düren ausbilden lassen. Wie damals üblich wurde ich nach bestandener Prüfung an ein Kölner Finanzamt versetzt. Eine tolle Zeit mit vielen Erfahrungen und ersten Einblicken in die Tätigkeit als Personalratsmitglied. Über drei Jahre lang habe ich ab 1998 meinen Dienst bei der Steuerfahndung Köln getan und mich in dieser Zeit mit der Aufdeckung von so genannten Luxemburg-Fällen befasst.

1998 kam ein weiteres entscheidendes Ereignis in meinem Leben dazu: Ich heiratete meine Frau Yvonne. 2001 vergrößerte sich die Familie um unseren Sohn Sylvester, und 2005 war mit der Geburt unserer Tochter Hermine das Familienglück komplett.

Weil mein Dienstherr von mir offensichtlich überzeugt war, schickte er mich von 2001 bis 2004 an die Fachhochschule für Finanzen nach Nordkirchen, um dort Steuerrecht zu studieren. Am Ende des Studiums machte ich meinen Abschluss zum Diplom Finanzwirt und bin seither im gehobenen Dienst der Finanzverwaltung tätig.

Als Personalrat bin ich seit 2008 aktiv und 2012 zum Vorsitzenden dieses wichtigen Gremiums gewählt worden.

Und was kommt jetzt?

Jetzt bin ich Ihr Bürgermeister in Jülich und stehe, als einer von hier, für Sie am Ruder.  Weiterhin gilt für mich:  Eine gut Idee muss auch eine gute Idee bleiben, egal von welcher Partei sie kommt. Packen wir es gemeinsam an! Es gibt viel zu tun.

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