Das Forschungszentrum

Der Castor-Transport ist wieder in den Schlagzeilen.

Prof. Wolfgang Marquardt, Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums, nimmt sich die Zeit, um im Jülicher Stadtrat für gute Nachbarschaft, den „Dialog mit der Region“ zu werben.

Dass es hier keinen Zusammenhang geben soll, ist doch sehr unwahrscheinlich.

Wachsam muss man der Aussage von Prof. Marquardt begegnen, dass man die schwierigen Themen nicht ausklammern, aber sich nicht darauf beschränken will. Ebenso, dass die Tischrunde für den Dialog bereits festgelegt ist – mit ausgesuchten Teilnehmern aus Wirtschaft, Kirche, Verwaltung…– aber „offen ist“ für neue.

Wer entscheidet, wer am Tisch mit diskutiert?

Dass das Forschungszentrum Jülich mehr für gute Nachbarschaft tun will, steht dem größten Arbeitgeber unserer Stadt sicher gut zu Gesicht.

Auch die Stadt hat ein natürliches Interesse an einer guten Kooperation. Schließlich soll in Zeiten des vielberufenen demografischen Wandels statt eines „Einpendelns“ der Mitarbeiter der Zuzug nach Jülich das Ziel sein.

Gesprächsbereitschaft von beiden Seiten ist wichtig, aber auch ein im positivsten Sinne wacher und kritischer Umgang miteinander.